Anfängerzubehör

  • Hallo zusammen!

    Ich bin neu hier und habe ab 1.9. einen Proberaum angemietet, da ich bei mir absolut kein Schlagzeug aufstellen kann (Mietwohnung). Ein E-Drum-Kit kommt nicht in Frage. Welches Zubehör braucht ein Anfänger? Ich habe mir Gehörschutz, eine Tasche für Drumsticks und 2 Paar Drumsticks (günstige von der Music Store Eigenmarke) geholt. Einen Lehrer habe ich bisher noch nicht gefunden, aber auch das ist in der Mache.

    Habe ich irgendwas wichtiges vergessen?

    Mit welchen Sticks spielt ihr und warum?

    Was außer ner Flasche Wasser und meinem Zubehör darf ich im Proberaum nicht vergessen?

  • Bei den Sticks musst du gucken ob die wirlklich gut für dich sind. Meine Erfahrung mit "billigen" eigenmarken Sticks ist, dass sie häufig sehr sehr leicht sind und schnell brechen.


    Zum Thema Schlagzeug solltest du auf jeden Fall die Finger von den Billigbecken lassen. Tie tun in den Ohren weh und lassen alles schlechter klingen. Der Gebrauchtmarkt ist definitv einen Blick wert.

    Speed ist alles!

  • Sticktasche hab ich bis heute nicht und auch noch nie vermisst.


    Übungspad ist sinnvoll, super sind die zum Auflegen auf die Snare, weil gaukeln keinen falschen Rebound vor.

    Millenium 14" Practice Pad
    Millenium 14" Practice Pad
    www.thomann.de

    Gibt's wohl beim Store nicht.


    Ansonsten VIEL Geduld bei rudiments.


    Rest sagt dir dein Lehrer. Beste Investition. Ich würde NIE mehr ohne Lehrer anfangen.

    Auf dem Boden bleiben, sein Leben genießen und trotzdem ordentlich musizieren, dass die Ohren summen.


    Ich 

  • Wenn der Proberaum keinen Teppich hat, wäre noch einer angebracht zum Drumset aufstellen. Ansonsten hast du das Wesentliche schon. Eventuell wäre noch Moongel oder so sinnig. Ein Stimmschlüssel - ich gehe mal davon aus, du hast einen, wenn nicht, besorg dir einen. Den braucht man einfach. Später wirst du dir vielleicht Gedanken um Gardinen und Bassfallen machen - aber das ist momentan noch nicht so wichtig.


    Und Sticks - da nützt dir wenig, was die anderen spielen. Wer Metal spielt, nutzt tendenziell andere Sticks als jemand der Jazz spielt, da musst du also deinen eigenen Weg gehen. Kauf dir ein paar ordentliche Sticks dazu, am besten 5A Sticks von Vic Firth, Pro Mark, Rohema, Los Cabos und wie sie alle heißen zum Anfang, um herauszufinden, was dir besser in der Hand liegt. 5A ist immer eine gute Ausgangsbasis. Ein ordentliches paar Sticks kostet nicht die Welt, etwa 15 Euro. Lohnt sich.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Falls du nach Noten spielst, ist ein Notenständer eine gute Investition. Auch wenn du nur nach eigenen Spickzetteln ohne Noten spielst. Ein Notenständer kann dir immer als Ablage für diverse Zettel, Bücher oder sonst was dienen, auch ein Tablett auf dem man ein Video abspielt, kann man da abstellen.

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Metronom App

    ..oder Metronom. Danke, vergessen.

    Und auch:

    Billigsticks sind doof, hab ich lang selbst nicht geglaubt.


    Ein ordentliches paar Sticks kostet nicht die Welt, etwa 15 Euro. Lohnt sich

    Lohnt auf jeden Fall. +1

    Die halten sich länger.

    Und, Werbegeschwafel hin oder her. Ich hatte außer bei Vic Firth ständig Sticks, die als Paar unterschiedlich klangen. Hat mich voll genervt.

    Auf dem Boden bleiben, sein Leben genießen und trotzdem ordentlich musizieren, dass die Ohren summen.


    Ich 

  • Guten Morgen,


    meine Liste für jede Situation:


    0. Bühne

    Ist der Boden plan, erübrigt sich das, ansonsten brauche ich jedenfalls eine plane Fläche von B 2 m x H 2 m x T 2 m.

    Der geneigte Physiker hat gemerkt, die Luft nach oben, sollte auch da sein, sonst bleibt man mit dem Stock am Scheinwerfer hängen.

    Ach ja: ein bisschen Licht schadet nicht, aber es gibt natürlich auch gute Taschenlampen.


    1. Teppich

    Spätestens nach dem x-ten Tritt auf die Hupe ist diese ansonsten gerne mal plötzlich über die Haltelinie gefahren.

    Bei mir muss der Flokati uni sein und für Markierungen geeignet (dafür nehme ich Tesa-Gewebeband oder Gerband, gerne farbig), die üblichen wilden Designs stören mich beim Suchen von Ohrstöpseln, Büroklammern und was sonst irgendwann so herunterfällt.


    2. Gerüst

    Jede Bude muss irgendwie hängen, jedenfalls die Becken und meistens auch die Tom-Toms.


    3. Ständer und Maschinen

    Und alles, was nicht hängt, will in ein Körbchen (Kleine Trommel) und die Hupe braucht ein Gaspedal, genauso wie die Charleston-Becken eine Charleston-Maschine brauchen. Und das Sitzmöbel für das Bedienungspersonal sollte auch dabei sein.


    4. Bertha

    Ohne Bass kein Bumm.


    5. Standtom

    Irgendwo muss man ja rechts die Noten ablegen.


    6. Hängetom

    Fühlt sich auch im Körbchen wohl, schützt ein wenig vor Obstwürfen.


    5. Claire

    Ohne die Kleine raschelt nichts und in der Popularmusik fehlt der Nachschlag.


    6. Zimbelsammlung

    Für den Anfang sind ein Paar Hi-Hats und ein Multifunktionsbecken oder heute üblicher ein Crash und ein Ride sinnvoll.

    Für manche reicht das auch noch bis zum Ende.


    7. Fan

    Ohne Ventilator wirkt alles so statisch.

    Sofeten haben auch gerne eine Heizung.


    8.

    a) Stöcke, Schlägel, Besen, Ruten - ob in der Tasche oder dem Sektkühler, das ist Geschmackssache

    b) Metronom (allzu moderne Menschen nutzen Applikationen) mit Gerät zum Anschrauben, wenn man keine Hemdtasche hat

    c) Notenständer (kann auch für Aufnahmegeräte missbraucht werden)

    d) Kopfhörer, den man überall anschließen kann


    9.

    a) Gaffa Tape oder anderes Gewebeband, Edding

    b) Tempo Taschentücher für korrektes Timing

    c) Bleistift, Papier

    d) Handtuch

    e) Trinkwasser

    f) Stimmschlüssel, Inbusschlüssel, Taschenlampe, Gehörschutz


    10.

    a) Socken

    b) Unterhose

    c) Hemd

    d) Hose

    e) Schuhe

    f) Uhr

    g) Telefon

    h) Haus- und Wohnungsschlüssel, Fahrrad- oder Autoschlüssel oder Fahrkarte, evtl. Personalausweis

    i) Geld


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Falls man nicht improvisieren will, sollte man seine Noten oder seine Play-Along-Abspielgerätschaften dabei haben.


    PPS

    Wenn die Steckdose mal wieder woanders ist, hilft auch mal ein Verlängerungskabel oder eine Steckdosenleiste.

  • Habe ich irgendwas wichtiges vergessen?

    Bernard Purdie sagte dazu mal sinngemäß, sein wichtigster Rat an Anfänger sei, stets Schuhe mit Ledersohle zu tragen. 😉


    Auf jeden Fall in Ruhe testen, mit welcher Bereifung sich das Spielen für dich am besten Anfühlt. Es gibt Drummer, die ihr Paar Trommelschuhe immer im Proberaum haben, andere spielen Barfuß, wieder andere mit Springerstiefeln. Ich brauche beispielsweise nix besonderes, weil mein bisschen Fußtechnik anspruchslos ist, nur mit schweren Stiefeln kann ich nicht und barfuß mag ich nicht.

  • Hallo

    Willkommen hier.

    Man kann die Dinge aufzählen die man braucht damit es gut funktioniert.

    Bei einer Sache sollte man sich Zeit lassen, um die optimale Auswahl zu treffen.

    Die Sticks!!!

    Worauf man trommelt ist erstmal total egal. Die Sticks sind die Verlängerung der Finger, Hand oder Arme. Je nachdem wie man die Sache in Augenschein nimmt.

    Stockhaltung sollte da natürlich nicht außer acht gelassen werden.

    Wer keine Ahnung davon hat, sollte sich beraten lassen. Ich habe bereits schon ein paar Jahre gespielt bis mir jemand den Rat gab andere zu nehmen. Dieser Jemand hatte recht-die ergänzen sich mit meiner Spielweise und was ich spiele.

    Meine Sticks kosten etwa 8 € das Paar. Sind relativ leicht. Klingen gut. Das Gewicht eines Paares passt eigentlich bis auf 10tel Gramm genau. Ein Punkt den "Billigsticks" nicht so genau nehmen. Gerade sollten sie natürlich auch sein.

    Ist diese Hürde genommen sollte man sich vorab ein Practice Pad zulegen damit es erstmal los gehen kann. Danach kann man sich entspannt zurücklehnen und sich ein paar Drumsets anschauen. Billigkessel zu Beginn gehen eine Zeitlang gut. Ordentliche Felle drauf dann kann man schon einiges machen. Bei Becken sehe ich es ebenfalls etwas anders. Da sollte es schon etwas besseres sein. z.B. B8 Becken.

  • Hallo zusammen!

    Ich bin neu hier und habe ab 1.9. einen Proberaum angemietet, da ich bei mir absolut kein Schlagzeug aufstellen kann (Mietwohnung). Ein E-Drum-Kit kommt nicht in Frage. Welches Zubehör braucht ein Anfänger? Ich habe mir Gehörschutz, eine Tasche für Drumsticks und 2 Paar Drumsticks (günstige von der Music Store Eigenmarke) geholt. Einen Lehrer habe ich bisher noch nicht gefunden, aber auch das ist in der Mache.

    Habe ich irgendwas wichtiges vergessen?

    Mit welchen Sticks spielt ihr und warum?

    Was außer ner Flasche Wasser und meinem Zubehör darf ich im Proberaum nicht vergessen?

    Was hast du denn schon?

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • An billigen Sticks habe ich nichts auszusetzen, sofern sie Hausmarken von MusicStore oder Thomann sind. Halten bei meinem Schlagstil auch lange genug.

    Auch ROHEMA stellt gute, preiswerte Sticks her, die ich gerne spiele.

    Und ein HeavyHitter wird auch einen teuren Stick schnell kaputtspielen.

    Bei Becken nur nicht die Billigsserien der namhaften Hersteller kaufen, da zahlt man wirklich nur den Namen. Bei PAISTE gehts so bei PST 7 los mit der recht guten Qualität.

    Die, meist türkischen, B20 Becken der großen Musikhäuser Thomann und MusicStore (Hausmarken) sind vergleichsweise preiswerter und besser, als die Billig-B8 Becken.

    Sehr gute B8 Becken gibt es natürlich auch, sind aber auch entsprechend teurer (z.B PAISTE 2002 und aufwärts).

    Gebrauchtkauf macht Sinn, aber man muß sich im Vorhinein schon mal mit den verschiedenen Becken auseinander setzen (z.B. Klang, den man erreichen möchte, dicke oder dünne Becken, etc.).

    Trommeln sind da vergleichsweise einfach - mit guten Markenfellen bekommt man auch aus einem ALDI Set einen ordentlichen Klang (wenn man denn stimmen kann).

    Und die Holzart/Bauweise ist anfangs vernachlässigbar - erst bei längerem Spielen fällt einem vllt. ein Unterschied der verschiedenen Holzarten im Klanggeschehen auf.

    Nur die Haltbarkeit der Hardware und die Gratung der Kessel ist bei den Billig-Sets meist grottig.

    Aber auch hier gilt: bei den, meist teureren, Billig-Sets der angesagten Drumfirmen (PEARL, SONOR, TAMA, Yamaha, LUDWIG etc.) zahlt man nur den Namen mit.

    Gute, günstige Sets wären z.B. PEARL Export, SONOR 2000/3000, BASIX Custom, PDP, NATAL.

  • stets Schuhe mit Ledersohle zu tragen.

    Für mich muss es nicht unbedingt Leder sein, aber leichte Schuhe mit dünnen Sohlen haben definitiv Vorteile, wenn man schnell und dosiert spielen will.


    Weitere Tipps für Anfänger:

    1. Besorge dir einen Bürostuhl mit Rollen und setze dich gelegentlich zum Üben darauf, statt auf den typischen Hocker. So lernst du, im Knie spannungsfrei zu spielen, weil jede Spannung im Knie dazu führt, dass du vom Set wegrollst.

    2. Stelle dir einen großen Spiegel in den Proberaum, sodass du dich beim Spielen beobachten und deine Bewegungen besser kontrollieren kannst.

    3. Nimm dich öfter mal auf, ein Smartphone reicht völlig für den Anfang. Neben der visuellen (siehe Nr. 2) ist auch die akustische Selbstkontrolle wichtig.

    4. Lerne dein Schlagzeug zu stimmen. Ein Schlagzeug, das gut klingt, macht mehr Spaß und führt zu mehr Motivation und Ausdauer beim Üben.

  • Besorge dir einen Bürostuhl mit Rollen und setze dich gelegentlich zum Üben darauf, statt auf den typischen Hocker. So lernst du, im Knie spannungsfrei zu spielen, weil jede Spannung im Knie dazu führt, dass du vom Set wegrollst.

    Das würde mich mal genauer interessieren. Kannst du das mal näher erläutern, was du mit Spannung im Knie meinst?

  • Das mit dem Bürostuhl finde ich interessant. Saß ich doch zu Beginn auch auf einem.

    An wegrollen war jedoch nicht zu denken. Auf einem Teppich rollt es sich nicht so gut. Störend war nur, dass sich das Teil im Kreis drehen kann. Die Rotation war nicht gravierend, aber störend. Ganz zu Anfang zwar nicht, aber je mehr Bassdrum mit ins spiel kam, war jeder Störeinfluss nervig. Als Anfänger hat man noch mit sich selbst und den Elementen zu kämpfen, da war so ein Drehteller fehl am Platz. Daraufhin habe ich meiner Oma einen Küchenstuhl gemopst.

    Der war perfekt in der Höhe und gar nicht mehr nervig. Einen richtiger Drumhocker kam erst ein paar Jahre später mit dem Hilite zusammen. Kann jedoch nicht bestätigen, dass man dadurch besser sitzt oder gar besser spielen kann. Diesen Hocker habe ich jetzt seit 1996 unter meinen 4 Buchstaben. Ich habe es versucht, aber auf einem anderen kann ich nicht sitzen. Nachdem eine Halterung gebrochen war habe ich ihn fachmännisch schweißen lassen.

    Ein Sitzball hingegen empfand ich sehr gewinnbringend. Stabilisiert die eigene Sitzhaltung und trainiert die Tiefenmuskulatur, die einen großen Einfluss aufs Gleichgewicht hat.

    Ein Balanceball darf eigentlich auch nicht fehlen. Fördert die Konzentration z.B. beim üben auf dem Pad. Denke aber, dass man das nicht unbedingt braucht.


    Einen Notenständer kann man immer gebrauchen. Noten. Tablet oder Notebook brauchen einen sicheren Platz. Ich habe ne menge davon-damit sind natürlich die Notenblätter gemeint.

    Ein Notenständer ist für mich etwas persönliches-so ein Teil muss für die Ewigkeit gebaut sein. Mit solchen "Einwegständern" konnte ich nicht umgehen. Einmal aufgebaut und versucht diese wieder zu falten endete in einem Totalschaden.

    Er ist immer mit dabei, ganz egal auf welchen Schlagzeug man gerade spielt.

    Ich kann mich an keinen Auftritt erinnern, an dem ich auf dem Weg zum Schlagzeug nicht mit meinen Notenständer unter dem Arm geklemmt, die Sticks vor Aufregung fest in der Hand haltend, die Bühne betreten habe.

  • Danke an euch alle. Ihr habt euch aber zu viele Gedanken gemacht. Proberaum bzw. ist eher eine Schlagzeugkabine, existiert samt Drumset und miete ich nach "Stundenplan" mit anderen. Eigenes Drumset erstmal nicht, trotzdem danke.

    Ob ich nach Noten spielen lerne muss ich mal meinen Lehrer fragen. Nächste Woche ist meine 1. Std.

    Ich hab leider absolut keine Ahnung von Notenlesen, wobei in manchen Videos die eingeblendet gesehen habe und schon eine leise Vermutung habe wie die Schlagzeugnoten sich lesen.

    Vllt. kann ich aber auch mit der Zeit mal das Drumset von meinem Vater wieder stimmen.

    Hatte allerdings irgendwo den Tipp aufgeschnappt, dass man die Fußmaschine regelmäßig ölen soll. Weiß da jemand von euch wie oft es sinnvoll ist, wenn das Schlagzeug hauptsächlich nur rumsteht? Ich denke, mein Vater spielt nur noch alle 2-3 Monate mal für ne Std. oder so. Muss ihn mal fragen, aber vermutlich ist das schon lange nicht mehr gemacht worden.

    Und reicht da das berühmt berüchtigte WD40 oder braucht es zwingend ein Spezialöl?

    2 Mal editiert, zuletzt von maxipixl ()

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