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orinocco

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41

Donnerstag, 6. Februar 2020, 13:25

zu post 37:
da fehlt noch mehr hörbares, https://www.youtube.com/watch?v=vddOw9sod6M

Zu post 38 video:
klingt gut und auch die Musik gefäält mir gut.
Abgeklebte BD Resos sieht man ja eher selten. Ich habs schon mal irgendwo erwähnt, hab so etwas schon mal extrem Beklebt
an einer ganz kleinen geschlossen BD im Rockkontext gesehen. Abgenommen wurde von unten 6 Uhr, gezielt auf 12 Uhr
oben ehr zum Rand hin. Das klang "amtlich "

Zum roten Lederbeater, jetzt weiss ich endlich wo meine Rot Lippenstiftmässig anmutenden Flecken am weissen Coated Fell herrühren könnten
Da hat also anscheinend doc hniemand das Fell geknuscht. Frage färbt das ab auf weisse Felle?
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

42

Donnerstag, 6. Februar 2020, 13:46

Hihi...nee, da färbt nix. Und wenn schon, wärs doch auch egal, oder?

43

Donnerstag, 6. Februar 2020, 17:17

vielleicht bringt auch dieses Video ein bissl Inspiration und neue Ideen?

Wenn nicht, ist es zumindest lustig :D ich mag den DUDE einfach :D

Geiler Humor, danke! :D

44

Freitag, 7. Februar 2020, 15:08

Ich würde für leiseres Spiel auf jeden Fall den weicheren Lederbeater empfehlen.

  • »odd-meter1701« ist männlich

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45

Sonntag, 9. Februar 2020, 13:47

Für kleine Loctians bzw. für Auftritte, bei denen ein sehr dezentes Spiel gefragt ist, habe ich mit aus "Restkesseln" und weitgehend vorhandenem Bastelmaterial ein Mini-Set gebaut, das aber ziemlich cool klingt und auf kleinstem Raum zu transportieren ist. Die Idee kommt von Rob Searight bzw. Tama (schaut euch die Auftritte von Ghost-Note bei Youtube an, das Ding rummst durchaus)

Aus Sonor-Action-Kesseln (Buche 6 mm wie Sonor Vintage) habe ich eine Snare (13 inch), eine Conert-Tom (12 inch) und eine BD gebaut (16 inch) und aus einem Mahagoni-Kessel eine 14-er Concert-Tom. Die Hardware ist von einem China-Set, tuts aber völlig. Die BD wird von unten gespielt, dazu habe ich ein Fußpedal umgebaut. Befestigt wird das Pedal an einer Leiste, die an den beiden Enden die Standfüße (Einfache Edelstahl-Gewindestangen) der BD aufnimmt. Die Toms kann man an einem Ständer befestigen über Pearl-Tommounts und je nach Bedarf ein oder zwei Toms verwenden. Der Sound der ST ändert sich massivst, je nachdem, ob sie direkt über der BD befestigt wird oder eben nicht. Die BD bekommt man relativ fett hin, wenn man das Fell etwas abklebt, das Reso ist mE sehr wichtig, sonst wird der Sound zu pappig. Die Schrauben (6 mm Inbus) habe ich zur Gewindehülse hin mit einer Mutter gekontert, damit sich die Schrauben auch bei geringer Spannung (tiefer Stimmung) nicht lösen. das funktioniert perfekt. Die Snare ist naturgemäß relativ hell, lässt sich aber natürlich schnell durch eine andere ersetzen. Ich wollte eben ein komplettes Set aus einem Guss bauen. Die Folie ist - ich gestehe - Klebefolie aus dem Billigbaumarkt, aber das Set sollte ja weniger als 30 Euro Materialeinsatz kosten.
Material: ca. 20 Euro
Arbeitszeit: ca. 6 Stunden
Funktioniert: prima!

Here are the bIlders:

https://www.dropbox.com/sh/z2ld26b0ox6di…zw1OYY3NOa?dl=0

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »odd-meter1701« (9. Februar 2020, 14:01)


danyvet

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  • »danyvet« ist weiblich

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46

Sonntag, 9. Februar 2020, 17:48

@odd-meter: seeeehr cool! Und das um 20€! 8o :thumbup:
Warum eigentlich die BD von unten angespielt? Weil dann der wumms in die Höhe geht und nicht das Publikum anbrüllt (also leiser wirkt)? Oder hat das rein logistische Gründe?
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

trommla

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47

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:03

Wie schaut denn das dann in aufgebautem Zustand aus? Vielleicht wird dann klarer, warum die Bass Drum von unten getreten wird. Ich versteh's auch noch nicht ganz, gibt aber sogar von etablierten Herstellern Cocktail-Sets z.B. Yamaha Club Jordan u.a.

  • »odd-meter1701« ist männlich

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48

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:04

@danyvet: Danke für die Blumen! Als Schwabe muss man genetisch bedingt sparen wo man kann. Man darf eben nur nicht die eigenen Mühen mit einrechnen ...
Das Set sollte ultraklein und doch spielbar sein und nach Drumset klingen. Wenn man die 16-er BD konventionell, also liegend anordnen wollte, müsste sie länger sein, sonst würde sie unstabil. außerdem bräuchte man einen Riser. Und bei der hier gewählten Variante kann man das dritte Standbein (gegenüber der Fußpedalleiste) weglassen und durch ein L-Rod ersetzen, das man mittels eines Adapters an einem stabilen Beckenständer befestigt, an dem auch die Toms mittels eines Adapters aufgehängt sind und überdies noch ein Becken montiert ist, dann wird das Set noch kompakter und ist ultraschnell auf- und abgebaut. Und dann sieht es eben auch noch ungewöhnlich aus; ich musste schon ganz genau hinschauen, als ich Rob Searight das erst Mal mit einem solchen Set gesehen habe.
Liebe Grüße nach Wien!

orinocco

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49

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:11

.....mit geschlossenem Reso hätte man noch ein zusätzliches 16er Floortom von oben Spielbar und von unten treten. :thumbup:
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

  • »odd-meter1701« ist männlich

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50

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:21

@ orinocco: Da habe ich ausprobiert, klingt aber nicht gut. Ich probiere vielleicht mal aus, wie es ist, die BD nur mit Schlagfell zu spielen, die Edelstahlstangen länger zu belassen und über der BD eine 16-er Concert-Tom zu montieren, die man dann dann nach Belieben stimmen kann.

Zum Aufbau und zum Klang:

Gerade höre ich nebenher:

https://www.youtube.com/watch?v=-F7e15vww2E

bei Minute ca. 8:00 hört man ganz gut, wie ordentlich solch ein Set tun kann - es wird ja auch von einem Könner gespielt.

Bei Gelegenheit mache ich mal Photos vom aufgebauten Set.

danyvet

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51

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:34

müsste sie länger sein, sonst würde sie unstabil
Bis auf das ist mir alles klar. Wieso instabil? Es gibt ja auch große,ganz kurze BDs, die weeeesentlich kürzer sind als der Durchmesser, die fallen auch nicht um. Wo ist mein Denkfehler?

Das mit dem Fell ohne Loch zum oben und unten bespielen hab ich mir auch gedacht :D :D :D
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52

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:49

@danyvet: das mit der Stabilität ist nur eine Überlegung, ausprobiert habe ich es nicht. Die BD wäre auf einem Raiser, der Weg vom Kessel zum Boden wäre für die Standfüße lang, und das Teil hat keine Masse /kaum Gewicht. Auch sollte ich zumindest für die Fußpedalseite einen BD-Reif haben zur Befestigung des Raisers. Und was das wohl kosten würde ...
Tatsächlich bekäme man das aber technisch irgendwie hin. Aber dann würde es vielleicht wie ein Kinderdrumset aussehen, hinter dem ein 90-kg-Mann mit 185 cm Länge sitzt. Ich bin ja nicht eitel, aber cooler ist - jedenfalls für mich - das gewählte Setting schon, auch wenn man es optisch sicherlich noch besser hinbekommt.

Moe Jorello

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  • »Moe Jorello« ist männlich

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53

Sonntag, 9. Februar 2020, 20:52

Nirgends. Solange die BD-Füße gegügend Gegendruck bieten, ist es kein Problem, siehe Tama und Yamaha.
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Modmc.mod

ist mc.man ist

  • »mc.mod« ist männlich

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54

Sonntag, 9. Februar 2020, 21:15

Zu dem Thema hatten wir schon mal was: "der-geht's-noch-ein-bisschen-kleiner-thread"
Gruß mc.mod

  • »infernofreak« ist männlich

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55

Montag, 10. Februar 2020, 17:58

Zu dem Thema hatten wir schon mal was: "der-geht's-noch-ein-bisschen-kleiner-thread"



Danke mc.mod

Mich würde interessieren, hat jemand wie im anderen Thread erwähnt, eine Fame Marching Bass Drum in eine Set Bass Drum umgebaut? Tönt das nicht pappig?

56

Montag, 10. Februar 2020, 18:33

Allgemein glaub ich, daß die Marching Bassdrums von Fame und die von Drumtec in der Preisklasse aus ähnlichem Material gebastelt werden. Mmmh, nun ja...es sind nicht die hochwertigsten Hölzer, wahrscheinlich "Flatterlinde" oder so;) - der Klang kommt ja auch mit entsprechenden Fellen zur Geltung.

Aber wie gesagt - Preis ist ganz ok, sind sehr leicht, und mit Mikro davor ist es eh ( jetzt nicht unbedingt EGAL!..aber..) es macht Bumm. Wenn man gute und teurere Hölzer und deren Sound zu schätzen weiß, ist das sicherlich nix.

winalf

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57

Montag, 10. Februar 2020, 22:46

Immer die Probleme mit der richtigen Kit Größe....

Hi, ja das ist ein echtes drama. habe genauso mit e8ner Zweitband angefangen, Akustik Gitarre, Kontrabass und 2 x voc. Da passte das Cajon wunderbar, dann kam noch ein Shaker hinzu, später die HiHat, kleine Snare, fusspedal für die Cajon etc etc und bevor ich mich versah hatte ich auch schon ein kleines drum kit....was ok war aber dann wieder zu wenig Alarm machte, denn nun kam ein Piano dazu.....der nächste Schritt war ein Sonor Martini, habe ich gern gespielt und mir kleine Becken geholt, zB auch die Meinl Candela, gut mit der Hand spielbar....ging mir alles auf die Nerven mit der Zeit weil es ja doch nicht wirklich wie ein Drumkit klang. Schlussendlich habe ich jetzt ein Catalina Jazz Kit gekauft mit 18 BD, 12 Tom etc und das passt wunderbar. Snare kann man auch leise spielen, kein Thema, vielleicht bilde ich mir das ein aber ein altes fell unter die snare gelegt bringt was! Aber wie auch viele geschrieben haben ist die Wahrheit immer da wo Du sie haben willst und Dich wohl fühlst, da gubt es kein falsch und richtig, nur Spass muss es bringen !!
Hallo liebe Drummer-Gemeinde,

ich werde bald in eine neue Band einsteigen, die eher ruhige Pop und Rock Musik macht. Auftritte finden da auch mal in kleineren Räumlichkeiten oder Lokalitäten statt. Der ehemalige "Trommler" hat in der Band nur Cajon gespielt. Mit dem werde ich wahrscheinlich auch erst mal beginnen müssen. Jedoch überlege ich mir hier mittelfristig vielleicht eine Art kleines Club-Schlagzeug zuzulegen, was man auch ohne zu hoher Lautstärke in kleineren Räumlichkeiten spielen kann, ohne dass den anderen die Ohren wegfliegen. (und man hat etwas weniger zu Tragen als ein Schlagzeug in normalen Größen)

Könnt ihr mir vielleicht ein paar Ratschläge geben, ob ein Club-Schlagzeug überhaupt die richtige Wahl wäre für kleinere Gigs und ob man mit denen wirklich die Lautstärke ein gutes Stück auf Medium reduzieren kann? Ich würde wahrscheinlich dann auch viel mit Rods spielen.
So habe ich trotzdem physisch ein Schlagzeug mit "Sticks" vor mir, kann aber die Lautstärken und die Spieldynamik besser kontrollieren.

Zusätzlich hatte ich mir überlegt, ob man das Set dann mit solchen "Low-Volume" Becken bestückt, die wie ein Sieb durchlöchert sind. Sicher klingen die (je nach Hersteller) nicht so super wie die Originale, helfen aber sicher auch viel ein einigermaßen passablen Drumsound in leise darzustellen.

Ggf. wird das Set dann auch mal Teilmikrofoniert - je nach Auftritt, Größe und Ausstattung vor Ort.


Was ist eure Meinung zu diesem Setup und habt ihr Erfahrungen mit kleineren Gigs und mit welchem Setup man diese am besten umsetzen kann?


Kleine Randinfo:
Ein E-Drum Set ist für mich eher keine Option. Sicher hätte man hier allerlei Möglichkeiten des Sounds und der Lautstärkeregelung, aber die Band wird als "Akustik" bzw. teils "Unplugged" Band beworben. Und ich finde E-Drums passen nicht so ganz in das Bild und den Stil der Band.


Vielen Dank vorab schon mal für eure Hilfe. Sollte es natürlich in dem Bereich schon lesenswerte Threads geben, bin ich gerne für die Verweise dankbar (habe aber selber mit mehreren Stichwörter kein passendes Thema gefunden).

Hammu

Mitglied

  • »Hammu« ist männlich

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58

Dienstag, 11. Februar 2020, 06:46




Mich würde interessieren, hat jemand wie im anderen Thread erwähnt, eine Fame Marching Bass Drum in eine Set Bass Drum umgebaut? Tönt das nicht pappig?

Ganz im Gegenteil - ich habe eine 22"x16" BASIX Concept (Birke) auf 10" kürzen lassen, und die klingt nun, mit PS3 Fellen, pfundiger (bassiger) als vorher und das bei weniger Trittenergie (also auch für leise Stile geeignet). Mit Mikrofon auch in größeren Kneipen brauchbar.
Hatte auch eine zeitlang mit einer Marching Drum geliebäugelt (die Maße passten da schon), aber die BASIX stand schon lange bei mir herum.