Kann man ein Ride (in 2 Stunden) vernageln?

  • Was schwingt, bricht nicht (alter Ingenieursspruch - naja, bis auf wenige Ausnahmen ;) )

    Genau.

    Bis auf wenige Ausnahmen....


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    Genau - aber wenn, dann richtig 8|

    Puh - gut, dass Becken nicht ganz so heftig reagieren (es sei denn, sie haben schon irgendwo eine kleine Macke, an der sich die Schwingung dann austoben kann)

  • Ich glaube, dass es an einem schwingfähigen Galgen eher durchgehalten hätte

    Wie kommst Du denn darauf?

    Naja, eher Intuition, ohne tiefgründig wissenschaftlich darüber nachgedacht zu haben: Ich denke, einen Teil der Energie des Stockschlages wird über die Kuppe auf den Filz "nach unten" übertragen. Je kleiner das Becken, desto mehr Kraft wird das sein, bei gleicher Schlagstärke und -Art. Hat ja auch einen Grund, warum man Becken eher "swipen" soll anstatt geradeaus rein zu schlagen. Ein Galgen kann das meiner Intuition nach noch mal besser abfedern.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Was schwingt, bricht nicht (alter Ingenieursspruch - naja, bis auf wenige Ausnahmen ;) )

    Genau.

    Bis auf wenige Ausnahmen....


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    Sowas nennt man dann Resonanzkatastrophe =O

  • Naja, eher Intuition, ohne tiefgründig wissenschaftlich darüber nachgedacht zu haben: Ich denke, einen Teil der Energie des Stockschlages wird über die Kuppe auf den Filz "nach unten" übertragen.

    Ich glaube nicht, dass das so viel ist. Ich kann sogar ein Becken auf meinem Finger balancieren und dann anschlagen. Allerdings fällt es dann runter ^^ .

    Nix da.

  • Naja, eher Intuition, ohne tiefgründig wissenschaftlich darüber nachgedacht zu haben: Ich denke, einen Teil der Energie des Stockschlages wird über die Kuppe auf den Filz "nach unten" übertragen. Je kleiner das Becken, desto mehr Kraft wird das sein, bei gleicher Schlagstärke und -Art. Hat ja auch einen Grund, warum man Becken eher "swipen" soll anstatt geradeaus rein zu schlagen. Ein Galgen kann das meiner Intuition nach noch mal besser abfedern.

    Ich fürchte, da liegt Deine Intuition daneben. Die Kräfte, die zu Rissen führen können wirken in der Phase, in der das Becken unter der Einwirkung des Stocks ausweicht, also nach unten abkippt. Da wirkt die Auflage hauptsächlich als Drehpunkt und die elastischen Eigenschaften der danachfolgenden Komponenten ist irrelevant.


    Ein Becken soll man "swipen", weil dann der senkrechte Anteil der Kraft, die über den Stock auf das Becken ausgeübt wird, kleiner ist. Je größer der senkrechte Kraftanteil, desto stärker ist die Beschleunigung der getroffenen Region und damit die Scher- und Zugspannungen auf die benachbarten Regionen. Wenn die Zugspannung zu gross oder die durch die Scherspannungen erzeugten Radien zu klein sind, reisst das Becken.

  • Was heißt eigentlich vernageln?!?


    Wenn ich zu arg auf ein Becken draufschlage, kann es einen Riss oder Beule/Delle bekommen, ok.


    Aber wenn es nicht verbogen oder sonst wie beschädigt ist, ... hab noch nie eine Soundveränderung bei einem Becken mitgekriegt, die durchs Spielen verursacht worden wäre?!?

    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer - Antoine de Saint-Exupéry
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    Base-Drum klingt einfach viel cooler als Bass-Drum :D
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  • Ich war immer der Meinung so ne Resonanzkatastrophe, ist ein Typischer Fall von

    bei dem bei einementsprechend passenden Geschrei oder Ton, das Glas zerbricht, also ohne das ichs Körperlich oder Gegegenständlich berührt habe.


    Ne Frage wäre vielleicht ob ein Schwarm Bienen, die Brücke einhüllen diese zur Resonanzkatastrophe bringen könnte, oder obs dazu. dann eher Hummeln,

    Heuschrecken oder Libellen etc.... bräuchte, und wenn Wieviele an der Zahl. :) ;) ;)


    so ne gleichzeitig Hüpfende Anzahl von Leuten soll ja, bei Brücken auch so einiges in Bewegung bringen. Kommt glaub ich auf dran an wie und wann se Hupfen.


    Beim Schwingbruch würd ichs mal vielleicht verständlich gemeint an einem

    Blisterstreifen Tabletten verdeutlichen wollen.

    Da sind ja meist so vordefinierte "Sollbruchstellen" um den zu kürzen.

    Jetzt kann ich den um ein paar nur ganz wenige Winkelgrade anknicken (oder auch nur federnd Auslenken, im Elastizitätsbereich), da passiert bis zu einem gewissen Grad gar nix.

    ein paar Winkelgrade mehr, und es tritt bei geringer Anzahl der Auslenkungen auch noch kein Bruch auf.

    Würde ich die Anzahl der Auslenkungen, was ich mit Frequenz meinte erhöhen, bricht das Ding auch irgend wann bei geringeren Auslenkungen irgendwann.


    Erhöhe ich hingegnen die Auslenkung um 180°, Erhöhe somit die Amplitude, dürften in der Regel in dem Fall, Wenige, so 1- 3 Auslenkungen reichen,

    um das Ding zum relativ schnellen Abbrechen zu bringen.


    So ne Sollbruchstelle wäre mit unter die eingedrehte rille vom Abdrehmuster, vielleicht nur im Bereich wo eben etwas zu Tief weg genommen wurde.

    Also es ist schon vorher eine sich aufbauende Veränderung (Schwächung) festzustellen, bevor das Teil dann irgendwann bricht.


    Der angeführte Blister wird vorher auch schon "Instabil ugs.Labrigger", becor er dann abbricht.


    Imho So meine Vorstellung, kann mich aber auch täuschen ohne Gew(e)ähr.


    ;)


    edith bezüglich Mom Jovis Post.

    Klanglich kann sich das, an was Das Ride hängt natürlich ändern, Besonders auch auch in Bezug zu mit oder ohne Galgen, z.B. auch an der Auslegerlänge und ob z.B. mit Gegengewicht am Galgen. Auch die Aufspreizung des Dreibeins, oder welche Teile, ander Becken drüber hängen. Höhe zum Ohr etc.

    Aber ich meine das hat TS starter sicherlich mit berücksichtigt.

    Und das dabei zu solchen Dissonanzen kommt, kann ich mir nicht vorstellen.

    Aber vollkomen ganz ausschließen würds ich nicht.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Ich war immer der Meinung so ne Resonanzkatastrophe, ist ein Typischer Fall von

    bei dem bei einementsprechend passenden Geschrei oder Ton, das Glas zerbricht, also ohne das ichs Körperlich oder Gegegenständlich berührt habe.

    Ja, das stimmt auch.

    Bei dem Glas trifft die Stimme genau die Eigenfrequenz des Glases (also die Frequenz, in der es schwingt, wenn man es anschlägt). Bei der Brücke ist es genauso, da trifft die Frequenz der Windböen (oder auch die Schrittfrequenz darüber marschierender Soldaten) genau die Eigenfrequenz der Brücke. In beiden Fällen schaukelt sich durch diese resonante Anregung die Amplitude der Schwingung immer weiter hoch, bis es zum Problem ( = Bruch) kommt.

  • so ne gleichzeitig Hüpfende Anzahl von Leuten soll ja, bei Brücken auch so einiges in Bewegung bringen. Kommt glaub ich auf dran an wie und wann se Hupfen.

    Im Gleichschritt, Marsch!!

    :Q


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  • Der Zungenfrequenzmesser ist auch so ein Typisches Beispiel.

    Ist so eine Art Kamm aus aus Unterschiedlich langen Metallzungen die bei entsprechender Frequenz anfangen zu Schwingen.


    Zungenfrequenzmesser antik - Bing images

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    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
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  • Jetzt noch mal meine Frage - weg von der ganzen nicht wirklich relevanten Theorie hin zum Praxisbeispiel - hat schon mal irgendjemand von Euch ein Cymbal während eines Gigs vernagelt (was auch immer das heißt und ich meine auch nicht Jaqueline Cymbal die Freundin des Bassers)?

    So dass es nach dem Gig echt anders geklungen hat als vor dem Gig, außer es wurde wirklich beschädigt?

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    Einmal editiert, zuletzt von letsRock ()

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